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Körperliche und geistige Verfassung ist ausschlaggebend für die Konzentration

Betrachtet man die Definitionen von Lernen und von Konzentration, stellt man unweigerlich eine Überschneidung fest. Beides beinhaltet eine intensive Auseinandersetzung mit einem bestimmten Gegenstand oder einem Sachverhalt. Daraus ergibt sich auch der Schluss, dass Lernprozesse ein bestimmtes Maß an Konzentration voraussetzen. Dabei fällt es uns je nach Thema und persönlichem Interesse, unterschiedlich schwer sich zu konzentrieren. Während einige Themen uns praktisch zufliegen und bereits aufgeschnappte Brocken unsere gesamte Aufmerksamkeit fordern, erfordert es bei anderen eine scheinbar ungeheure Anstrengung. Es ist wahrlich eine Kunst sich konzentrieren zu können und es erfordert einfach nur Übung um sich auch auf unliebsame Themen zu konzentrieren. Sicherlich werden es die meisten bestätigen können, dass körperliches Unwohlsein oder Schmerzen sich sehr schnell auf die Konzentration und die Lern- und Leistungsfähigkeit auswirken können.

Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich, denn unser Körper ist so programmiert, dass an erster Stelle stets die Selbsterhaltung steht. Aber auch unsere geistige Verfassung hat eine starke Auswirkung auf unsere Lernleistungen. Beschäftigt uns etwas oder belastet uns sogar, kann man direkt davon ausgehen, dass das Lernen in diesem Fall besonders schwer fällt. Dieser Effekt ist uns insbesondere als „Blackout“ bekannt. Wenn der Leistungsdruck besonders hoch ist, und die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen und damit auch die Zeit besonders knapp ausfällt, geht das gelernte scheinbar ins Leere. Somit geht die Konzentration auch mit dem Zeitmanagement einher und bedeutet neben einer intensiven Beschäftigung mit dem Sachverhalt auch Abstand zu den äußeren Umständen zu erlangen. Zusammen mit weiteren Lerntipps kann man damit effektives Lernen erreichen.